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Dezember 2009

Gedanken zum Monatsspruch Dezember

Gott spricht:
"Ich will euch erwählen, das ihr ein Segen sein sollt.

Fürchtet euch nur nicht und stärkt eure Hände."

Sacharja 9,13

Sie waren müde geworden. Zu groß schien die Aufgabe, zu klein die eigenen Kräfte, zu schwierig die äußeren Verhältnisse. Mutlosigkeit machte sich breit: Was soll der ganze Einsatz? Wir richten ohnehin nichts aus.

Wie oft geht es uns ähnlich wie der kleinen Schar, an die der Prophet Sacharja seine Worte gerichtet hat: Die erste Gruppe von Heimkehrern aus Babylon. Eben erst hatten sie begonnen, den zerstörten Tempel wieder aufzubauen. Schon war das den einflussreichen Nachbarn ein Dorn im Auge. Mit List und Intrigen entmutigten sie die Bauwilligen.

In diese Situation schickt Gott seine Propheten. Sacharja und Haggai machten Mut. Gott sagte es ihnen zu: Ich werde euch retten. Von euch soll wieder Segen ausgehen.

Erlösen und zum Segen für andere setzen - das ist Gottes Werk. Dies zu glauben, sich nicht zu fürchten und sich nicht von den Widrigkeiten beeindrucken zu lassen, das kommt uns zu. Und den Auftrag anzupacken, den er uns gegeben hat.

Die äußeren Bedingungen in unserem Bezirk sind schwierig. Die Kräfte in unseren Reihen lassen nach. Der Auftrag bleibt. Wir bauen nicht an einem Tempel aus Stein. Wir bauen mit am Reich Gottes.

Auch wenn manche heute den Glauben an Jesus als überholt ansehen und die christliche Gemeinde zum Auslaufmodell erklären. Auch wenn Christen, die Jesus mit Freude und Hingabe dienen wollen, manchmal in die dunkle Ecke gedrängt und als Sektierer verdächtigt werden: Gottes Verheißung gilt, dass seine Leute ein Segen sein werden in dieser Welt. Er wirkt das. Er ermutigt uns.

Wir brauchen nicht in Furcht erstarren vor dem, was sich drohend aufbaut. Sondern können in seinem Namen und im Vertrauen auf ihn mit unseren bescheidenen Kräften das tun, was er uns vor die Hände legt. ER macht daraus etwas zum Segen für andere Menschen, für unsere Umgebung.